Echte Oberflächen statt berechneter
Der größte Sprung kam durch echte Texturen. Solar System Scope stellt Karten aller Planeten bereit, aufbereitet aus NASA-Aufnahmen und frei nutzbar unter CC BY 4.0. Plötzlich hatte Merkur Krater, Jupiter seine Stürme und die Erde Kontinente, die man kennt. Kein Shader der Welt ersetzt echte Daten.
Licht ist alles
Mit echten Texturen kamen neue Probleme: Alles war überstrahlt. Die Sonne war ein weißer Fleck, Saturn ein heller Ball. Der Grund: Wir rechnen mit Licht in hohen Werten, damit Glanz und Leuchten echt wirken, und eine filmische Tonkurve bringt das am Ende auf den Bildschirm. Stimmen die Werte nicht, kippt alles ins Weiße. Wir haben Sonnenlicht, Atmosphären und Leuchten Planet für Planet eingestellt – vor allem die Gasriesen brauchten deutlich weniger.
Die Kamera darf nicht durch Merkur fliegen
Eine Kamerafahrt durch eine Kurve ist schnell gebaut. Dass sie dabei mitten durch einen Planeten fliegt, merkt man erst, wenn man es sieht. Heute prüft die Seite die ganze Bahn und schiebt jeden Punkt nach außen, der einem Planeten zu nahe kommt.
Was wir mitnehmen
- Echte Daten schlagen Effekte
- Helligkeit muss man für jedes Objekt einzeln einstellen
- Auf dem Handy reicht die halbe Auflösung – niemand sieht den Unterschied
- Die ruhige Fassung gehört von Anfang an dazu
Die Live-Demo und den Steckbrief findest du im Labor unter „Sonnensystem in 3D“.