Was du siehst
Links ein Handy mit der ausgedachten Kaffee-App „Röstmond“, gebaut, wie viele Apps gerade aussehen: Creme, Serifenschrift, eine riesige Zahl, milchiges Glas. Rechts der Bericht mit zehn Befunden, sortiert nach Schwere. Öffnest du einen Befund, leuchtet die Stelle in der App auf. „Fix anwenden“ baut sie um, und die Bewertung steigt von „Kritische Fehler“ bis „Ausgezeichnet“.
Neben dem Handy schaltest du ein, was Menschen an ihrem iPhone einstellen: dunkle Darstellung, größere Schrift, mehr Kontrast, weniger Transparenz, weniger Bewegung. Vorher übergeht die App all das, nachher antwortet sie darauf. „Maße zeigen“ legt die gemessenen Werte direkt auf die App.
So ist es gebaut
Die Zahlen im Bericht sind gemessen, nicht geschätzt: Den Kontrast rechnet die Seite mit der WCAG-Formel aus den echten Farben, Tippflächen und Schriftgrößen liest sie aus dem Browser. Jeder Fix ist eine CSS-Klasse, die Farben laufen über benannte Variablen mit heller, dunkler und kontrastreicher Fassung. Das Glas der Tab-Leiste ist backdrop-filter und wird fest, wenn Transparenz reduziert ist.
Woher die Idee kommt
Der apple-design-skill von dickwu ist ein Prüfer für KI-Assistenten. Er bewertet Oberflächen anhand von Apples Human Interface Guidelines in fünf Blickwinkeln – Barrierefreiheit, Plattform, Gestaltung, Interaktion und Sprache – und schreibt zu jedem Befund, was falsch ist, warum und wie man es behebt. Wir haben diesen Bericht sichtbar gemacht und an eine App gehängt, die man anfassen kann.
Darauf achten wir
- Zahlen statt Adjektive: Kontrast, Pixel, Schriftgröße
- Eine Quelle an jedem Befund
- Alles mit der Tastatur bedienbar
- Wer Bewegung reduziert, sieht kein Dauer-Hüpfen